Allgemein

Kaum jemand kennt nicht den Mini-Computer Raspberry PI. Wer ihn nicht kennt sollte ihn kennen lernen denn seine Größe steht in keinem Verhältnis zu seinen Einsatzmöglichkeiten. Zudem brachte der Preis den Erfolg am Markt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Raspberry_Pi

Die Dazugehörige Webseite lautet https://www.raspberrypi.org/Raspberry PI

Hier findet man neben den Projekten und Informationen zur Entwicklung auch das Betriebssystem.

Unter den PC Bastlern und Programmierern sehr beliebt gewinnt das Raspberry PI aber auch bei den Endanwendern immer mehr an Beliebtheit.

OpenSource Software ermöglicht zahlreiche Anwendungen.

Sehr beliebt ist die Nutzung des Raspberry PI als Mediacenter. Abgesehen von der guten Software die alle Inhalte in einer super Oberfläche darstellen lässt holt man sich dadurch eine SMART Funktion auf den Fernseher gerade wenn dieser keine eigne besitzt.

Etwas aufwendiger aber sehr nützlich ist auch die Anwendung als private Cloude. Hier ist etwas Technischen Know-how gefragt. Doch wer diese Cloude einmal fertig eingerichtet hat und zu nutzen weiß möchte darauf nicht mehr verzichten.

Weitere Einsatzmöglichkeiten sind SMART Home, Wetterstation, ARCADE Game Konsole, Tierfutterstation und vieles mehr.

Die Möglichkeit zum Anschluss verschiedenster Hardware macht das Raspberry PI so abwechslungsreich und interessant. Es können Sensoren, Kameras, USB Sticks, Mickro SD, W-Lan Stecker und auch Touchscreens.

Es ist der Grundgedanke der diese Technik so sympathisch macht.

https://www.raspberrypi.org/about/

Eine bezahlbare Technik zu schaffen die es einem ermöglicht einen Computer zu benutzen. Die einem die Digitale Welt näherbringt und motiviert neue Ideen und Einsatzmöglichkeiten zu entdecken.

Manchmal kann die Welt so klein und doch so groß sein so wie das Raspberry PI.

Eines meiner vorweihnachtlichen Highlights ist die Vorstellung, in den Feiertagen endlich wieder Zeit zum Lesen zu finden. Und mit lesen meine ich nicht, zehn Minuten vorm Einschlafen, sondern mehrere Stunden und am besten gemütlich vorm Kamin. Dementsprechend möchte ich die Auswahl des Buches zelebrieren, in einer Buchhandlung gemütlich und ausgiebig stöbern und mache mich auf den Weg. In der Buchhandlung angekommen will ich meinen Augen nicht trauen, als mir ein Büchertisch auffällt, auf dem ein großes Schild prangt. „Frauenromane“ steht darauf, geziert vom Venussymbol. Ungläuig umkreise ich den Tisch. „Was Frauen lesen“ steht auf der anderen Seite. Ich trete näher und schaue mir an, was Frauen lesen. Was dementsprechend wohl auch ich lese, denn ich bin eine Frau. Ein kurzer Blick genügt um festzustellen, dass ich die Bücher, die auf diesem Tisch liegen ganz sicher nicht lesen werde. Ich suche den Büchertisch mit der Aufschrift „was Männer lesen“ und werde nicht fündig. Ich suche den Büchertisch mit der Aufschrift „was Menschen lesen, die sich keinem Geschlecht zuordnen lassen (wollen)“ und werde nicht fündig. Ich frage mich, ob es sich um einen dummen Scherz handelt, aber niemand lacht. Vielleicht bin ich Opfer einer Zeitmaschine geworden? Mir fällt spontan der bürgerliche Realismus ein. Die Vorstellung verfliegt, aber die Wut bleibt. Muss man heute wirklich noch erklären, warum Frauen nicht prädestiniert dafür sind, Trivialliteratur zu lesen? Dass Frauen nicht mit Kitschromanen auf dem Sofa sitzen und warten, dass sich die Realität in Kitsch verwandelt? Als literaturinteressierte Frau mit abgeschlossenem Germanistik-Studium weiß ich nicht, wie ich einen solchen Büchertisch nicht als Beleidigung auffassen soll. Und mal abgesehen davon: Muss man auch noch erklären, dass nicht alle Frauen dieselben Bücher lesen, nur weil sie Frauen sind? In der Kinderabteilung der Buchhandlung schaut man sich besser gar nicht erst um, denn die rosa Ecken für Mädchen sind schon zur traurigen Normalität geworden. Aber muss man sich das als erwachsene Frau nun auch noch bieten lassen? Die Lust am Stöbern ist mir vergangen. Liebe Buchhandlung, wie wäre es mit einem Schild am Eingang mit der Aufschrift „Was Menschen lesen“?

Im Frühjahr diesen Jahres wies der Bundesgerichtshof eine Klage gegen Holiday-Check zurück. Was ist passiert?

Auf dem Portal gab es für ein Hotel eine schlechte Bewertung. Diese war inhaltlich nicht korrekt. Der Hotelbetreiber meldete dies, woraufhin Holiday-Check die Bewertung löschte. Doch geschrieben ist geschrieben. Der Hotelbetreiber verlangte eine stärkere Vorabkontrolle vom Portal. Das wies das Gericht in der Klage zurück. Bewertungen würden schon nach Beleidigungen und Schmähkritik kontrolliert. Eine Kontrolle der Richtigkeit der Inhaltsangabe wäre aber nicht zumutbar.

Was also bedeutet das für Anbieter von Produkten? Immer die Bewertungen im Blick behalten und sofort reagieren, wenn etwas nicht passt.

Bei Portalen von Direktanbietern oder Herstellern kann schon eher von einer inhaltlichen Richtigkeit der Bewertungen ausgegangen werden, da die Anbieter mit ihrer Webseite selbst die Kontrolle der Bewertungen in der Hand haben und inhaltlich falsche Bewertungen nicht veröffentlichen müssen.

Bewertungen sind heutzutage Mittel zum Zweck und fester Bestandteil der Kaufentscheidung. Das wissen natürlich auch Agenturen und die Konkurrenz zu nutzen. Agenturen, die Ihre Produkte auf anderen Portalen unter anderem Namen selbst bewerten, oder die Konkurrenz, die ein Produkt absichtlich schlecht bewertet. Wieviel Glauben man den Bewertungen schenken mag, liegt dann letztlich an jedem selbst. Bei Bewertungssystemen sollte in jedem Fall die Anzahl der Bewertungen betrachtet werden. Hundert schlechte Bewertungen sagen mehr aus, als eine. Die Gesamtwertung sieht jedoch in beiden Fällen gleich aus.

Manche Bewertungen sind derart am Thema vorbei geschrieben, dass man sich nur noch wundern kann. User, die sich über den Transport oder andere Nebensächlichkeiten aufregen, bewerten den Artikel schlecht, obwohl der Artikel selbst für gut befunden wurde. Hier wird gerne Frust abgelassen, ohne dass der Artikel mit seinen Funktionen sachlich bewertet wird.

Es lohnt also, ein Angebot auf mehreren Portalen zu begutachten, einzelne Bewertungen zu lesen, statt sich von der Gesamtwertung täuschen zu lassen und sich seine eigene Meinung zu bilden. Man sollte die Menge der Bewertungen und wiederholte Wortlaute beachten und kann dem Ganzen dann seinen Glauben schenken – oder auch nicht.

 

Talk im Portal

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Oh je, Jochen P. hat seinen Status in Single geändert.

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Ja, Britta C. hat sich von ihm getrennt. Hab den Streit wohl gelesen. Ewig lange Texte, böse Smileys und Bilder.

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Der Status von Britta C. steht noch, aber gerade wurden einige Bilder gelöscht. Gut, dass ich ein Backup gemacht habe ;). Und warum ging es zu Ende?

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Kann ich nicht genau sagen. Beide haben zum Schluss telefoniert. Hab den Anruf mitgeschnitten, aber da wurde nur gebrüllt.

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Da bin ich mal gespannt. Gerade schreibt Jochen P., dass er sich auf einen Abend mit Begleitung freut.

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Kann ich bestätigen. Hier schrieben sich Jochen P. und Sabrina K. die Finger wund.

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Sabrina K. aus Pömbsen? Befreundet mit Jochen P. seit dem 02.04.2010, weiblich, 25 Jahre, Realschulabschluss, mag Katzen, mag den Film „Forrest Gump“ und hat 437 Freunde. Aber da gibt’s doch sicher noch mehr zu erfahren, oder?

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Na klar. Sabrina K. steht ja in Jochens Telefonbuch. Moment. Sabrina K. hat eine Festnetz- und Handynummer, den Geburtstag kann ich bestätigen. Dann gibt’s noch eine genaue Adresse und durch die GPS-Signatur des letzten Bildes konnte ich erkennen, dass sie sich noch in Pömbsen aufhält. Nun aber los…Jochen P. wartet schon.

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Naja. Wenn ich mir Britta C. und Sabrina K. so ansehe auf den Bildern, dann erkennt man schon das Beuteschema von Jochen P.

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Britta C. hat Jochen P. gerade gesperrt, aber in ihrem Telefonbuch steht er noch. Nun schreibt sie mit Michael R. und erzählt ihm, wie übel alles mit Jochen P. war.

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Ich schicke ihr mal ein wenig Werbung von Singletreffen in ihrer Nähe. Michael R. aus Braunschweig? Die sind bei mir ja noch gar nicht befreundet. Werde ich Britta C. gleich mal vorschlagen. Jochen P. zeigen wir als Nächstes gute Lokale in der Nähe, wo er mit Sabrina K. hingehen kann.

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Ja, sehr schön. Ich denke, da gibt es heute Abend mit Sicherheit noch ein paar Bilder und Nachrichten. Mal sehen, wie viel Spaß die beiden gemeinsam haben.

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Also was Jochen P. gegessen hat sehe ich schon 😉

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Was Sabrina K. heute Abend anziehen wird sehe ich auch schon 😉

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Dann schick doch später gleich noch alle Daten rüber und wir aktualisieren den Lebenslauf von beiden und schwelgen in Erinnerungen an alte Zeiten. Dank Bildern, GPS-Daten und Texten lässt sich die Beziehung von Britta C. und Jochen P. gut nachvollziehen.

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Oh ja. Ist ja super. Ich hab noch eine tolle Idee: Wenn die beiden noch ein Fotoalbum der vergangenen Beziehung für sich haben wollen, könnten wir das gleich in den Druck geben. Oder Freunde laden sich das runter.

Britta C. schreibt gerade, dass sie noch die Autoschlüssel haben möchte. Da muss Jochen P. wohl auf‘s Fahrrad umsteigen. Der nächste Autohändler wäre sicher dankbar für einen Tipp.

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Ups. Hab grade nen Hackerangriff abgewehrt. Jetzt wären doch glatt alle Daten von Jochen P. zu jemandem geschickt worden. Mit den Infos wie Bildern, Texten und allen Angaben könnte man leicht einen Ausweis nachbauen oder gar ein Auto kaufen gehen 😉

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So. Nun sind Sabrina K. und Jochen P. unterwegs. Hab soeben ein Bild der beiden gesehen direkt aus Bielefeld. In welchen Club sie gegangen sind, zeige ich dir später. Bis dann „Big Brother“.

 

Wenn auch Sie nur noch Ihre Gedanken Ihr Eigen nennen können und Sie nicht wollen, dass Ihr Leben digital ausgewertet, verfolgt und analysiert wird, dann wird es Zeit umzudenken.

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Talk als PDF

Die neuen AGB von facebook zum Jahresanfang

Wieder ändert Facebook seine AGB zu Ungunsten der Nutzer. Wer dem nicht zustimmen möchte, muss das Netzwerk verlassen. Doch wer macht das schon?

Was gibt es Neues bei Facebook?

Standortdaten. Facebook wertet nun ganz offiziell die Standortdaten der Nutzer aus und möchte diese mit Werbeanzeigen verbinden. Wer also einen Standort teilt, bekommt prompt Werbeanzeigen von Geschäften oder Angeboten in der Nähe sowie Freunde im Umkreis angezeigt.

Neben dem „Gefällt mir“ Button sollen nun auch besuchte Webseiten und genutzte Apps ausgewertet werden. Eigentlich nix wirklich Neues, da wir es schon alle kennen.

Was gibt es Neues bei WhatsApp?

Wie schon etwas länger bekannt ist, bietet nun auch WhatsApp eine End-zu-End-Verschlüsselung. Bisher nur für Android. Verschlüsselt werden aber nur die normalen Chats, nicht die Gruppen-Chats, Fotos und Videos. Auch wenn die Texte nun nicht mehr einsehbar sind, erkennt WhatsApp doch weiterhin, wer mit wem schreibt, da die Profile nach wie vor nur mit einer Handynummer nutzbar sind. Handynummern werden aus dem Telefonbuch ausgelesen und alle dazugehörigen Informationen gleich mit.

Was kann man also tun?

  1. Über externe Plattformen wie About Ads und Your Online Choices einen Widerspruchscookie setzen. Das bremst Facebook etwas aus.
  2. Die Datenweitergabe im Facebook-Profil sehr genau lesen und auf ein Minimum einstellen.
  3. Eine dritte Möglichkeit ist, , externen Apps in den Facebook-Einstellungen möglichst wenig Zugriff zu gewähren. Zudem sollte der Zugriff von Apps auf die GPS-Daten verweigert werden.
  4. Einen alternativen Messenger nutzen. Threema oder Telegram z.B.

Mir ist es ein Rätsel, wieso sich so wenige Menschen in meiner Umgebung mit Datenschutz beschäftigen. Es wäre ein Leichtes, einen zweiten Messenger auf dem Smartphone zu nutzen um zu sehen, ob nicht auch eine Alternative möglich wäre.

Die über 700 Millionen Nutzer von WhatsApp und rund 1,35 Mrd. Nutzer von Facebook sollten sich doch endlich Mal hinsetzen und darüber nachdenken, was genau sie da tun. Das wahllose Posten von Bildern z.B. der Kinder, persönlicher Aktivitäten oder Videos kann doch nicht so unbedacht geschehen. Kaum ein Nutzer hat sich wirklich mit den AGBs oder gar der Technik, die hinter WhatsApp und Facebook steckt, beschäftigt.

Der Zusammenschluss von Facebook und WhatsApp hat die ersten Nutzer, wie auch mich, wachgerüttelt.

Pure Ignoranz und Gleichgültigkeit spielen Facebook und Co. nicht nur Daten sondern jede Menge Geld in die Hände.

Kaum noch ein Nutzer erinnert sich an die Zeit ohne WhatsApp und Facebook. Man müsste auch nicht verzichten, wenn man sich nach Alternativen umsehen würde.

Was also muss passieren, bis sich die Nutzer Ihrer digitalen Identitäten bewusst werden?

So, wie sich ein Trend in der gesunden Ernährung und dem steigenden Angebot an Bio-Produkten erkennen lässt, so könnte eines Tages auch ein Umschwenken in der Nutzung der Kommunikationsmittel stattfinden.

Nur über die Aufklärung der Nutzer kann man ein Nachdenken bewirken. Lasst Euch beraten und überlegt,was für und was gegen einen Wechsel, z.B. zu Threema spricht.

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threema.ch

Pro:

  1. Threema und Co. sind nicht nur sicherer, sondern meistens kostenlos oder preiswerter.
  2. Threema wertet die Daten nicht für eigene Werbung aus, sondern löscht jegliche Daten vom Server.
  3. Threema bietet einen Schutz, der es anderen Instanzen fast unmöglich macht, an irgendwelche Daten zu kommen.
  4. Threema erfreut sich wachsender Beliebtheit und entwickelt sind ständig weiter.

Kontra:

  1. Wenn überhaupt, kann man nur die im Vergleich zu WhatsApp geringeren Nutzerzahlen nennen. Dies liegt aber letztlich wieder an der Genügsamkeit der Nutzer, die einen Wechsel, der nicht einmal 5 Minuten dauert, wie eine unüberwindbare Mauer sehen.

Facebook hat sich in meinen Augen mehr und mehr zum Kommunikationsmittel entwickelt. Die kommerzielle Nutzung ist gestiegen, aber geschrieben wird letztendlich wieder über die Apps. Wieso dann also nicht einfach Threema oder Co nutzen?